1. Überblick 

1.1 Die Welt der Kohlweißlinge: Ein Überblick

Der zarte Schmetterling hat zwei verwandte Vertreter, die oft beide unter dem Oberbegriff “Kohlweißling” erscheinen: Der Kleine Kohlweißling und der Große Kohlweißling. Beide unterscheiden sich nur leicht voneinander, zumeist, wie der Name schon sagt, in der Größe. Beide Arten richten jedoch Schaden an den gleichen Pflanzenarten an und werden daher in Deutschland beide als Schädlinge anerkannt. Kommt es im eigenen Garten zu einem Befall, dann kann sich dieser innerhalb kürzester Zeit rasant ausbreiten und zu deutlichen Einbußen an Nutzpflanzen, vor allem bei der Kohlernte, führen.

1.2 Lebenszyklus des Kohlweißlings: Von der Raupe zum Schmetterling

Vom Ei zum Schmetterling: Der Lebenszyklus des Kohlweißlings beinhaltet mehrere Entwicklungsstufen. Nicht alle sind dabei aktiv an den Schäden in unseren Gärten beteiligt!

Der Kohlweißling Schmetterling:
Der erwachsene Schmetterling selbst nimmt gar keine feste Nahrung mehr zu sich und trägt somit nur passiv, durch die rasante Reproduktion, zum Schadbild eines Kohlweißlingbefalls bei. 

Nach der Paarung legt der erwachsene Kohlweißling im Mai-Juni mehrere hundert Eier in kleinen Gruppen auf Blattunterseiten der Wirtspflanze ab. Hierbei handelt es sich um die erste von mehreren Generationen pro Jahr, so dass die Population über das Jahr hinweg explosiv zunehmen kann!

Die gefräßige Raupe:
Aus den hunderten Eiern schlüpfen nach rund 14 Tagen die unzähligen winzigen Raupen, die sich gierig über das Grün ihrer Wirtspflanze hermachen. Die Schädlinge fangen dabei buchstäblich klein an, nämlich mit weniger als einem Zentimeter Körpergröße. Beim Heranwachsen zu den stattlichen, bis zu 5 Zentimeter langen Raupen (Großer Kohlweißling), vertilgen sie dann immer größere Mengen an Nahrung und der Schaden an Wirtspflanzen wächst exponentiell. 

Die Puppe:
Wenn sich die Raupen nach etwa drei bis vier Wochen zur Verpuppung vom Fraß zurückziehen, ist von den Wirtspflanzen häufig nicht mehr viel übrig. Ohne ihre Blätter sind die Pflanzen nicht in der Lage, ihren Stoffwechsel aufrechtzuerhalten und sterben im schlimmsten Fall ab. Nach etwa 3 Wochen schlüpft aus der Puppe dann ein neuer Kohlweißling Schmetterling, der sich wiederum paart und die Befallslast schnell weiter in die Höhe treibt. So sind pro Jahr bis zu 6 Generationen der Schädlinge möglich, die über Nutz- und Zierpflanzen im Garten herfallen können.

1.3 Eier des Kohlweißlings: Erkennen und wirksam bekämpfen

Die schlechten Nachrichten zuerst:
Kohlweißling Eier sind gar nicht so einfach zu erkennen, da die Weibchen diese geschützt an Blattunterseiten anbringen. Zudem werden die mehreren hundert Eier pro Ablage auf verschiedene Ablagestellen verteilt, so dass die Nester durch ihre Größe nicht unmittelbar ins Auge fallen würden. Dadurch stellt das Weibchen sicher, dass genügend Nachkommen eine Chance haben, auch wenn einzelne Nester von Fressfeinden entdeckt werden sollten. 

Die Identifizierung und Bekämpfung von Kohlweißlingseiern ist daher nicht einfach und kein erfolgversprechender Ansatz in der Bekämpfung des Schädlings. 

Aber es gibt auch gute Nachrichten! 
Es ist möglich, mit Methoden auf biologischer Basis gegen die gefräßigen Kohlweißlingsraupen vorzugehen – auch im biologisch geführten, pestizidfreien Gemüsegarten! Strategien zur Schädlingskontrolle setzen dabei nach dem Schlupf der Raupen an und reduzieren somit die Anzahl reproduktionsfähiger Falter in den nachfolgenden Generationen:

Xentari ist ein biologisches Spritzmittel auf Basis eines natürlich vorkommenden Bodenbakteriums (Bacillus thuringiensis). Es wirkt gezielt über den Blattfraß freifressender Schmetterlingsraupen. Insekten, die diese Pflanzenteile nicht fressen – wie Bienen oder Schwebfliegen –, werden durch die spezifische Wirkungsweise geschont. Damit können Sie mit XenTari schnell und effektiv gegen Schadraupen im Gemüsegarten vorgehen und gleichzeitig wichtige Nützlinge schützen!

2. Schadbild

2.1 Raupen des Kohlweißlings: Entwicklung, Merkmale und Lebensweise

Wenn es um das direkte Schadbild eines Kohlweißling Befalls geht, dann ist der Übeltäter schnell gefunden: Es sind die Raupen des Kohlweißlings, die am Grün von Kreuzblütlergewächsen fressen und damit ganze Kohlernten vernichten können. Zu unterscheiden sind dabei zwei verschiedene Kohlweißling Raupen: 

Die des Großen Kohlweißlings und des Kleinen Kohlweißlings. 

Der Kleine Kohlweissling bringt sattgrüne, mit bis zu 3,5 cm etwas kleinere Raupen hervor, während die Nachkommen des Großen Kohlweißlings grün-schwarz gemustert sind. Sie erreichen zudem eine stattliche Größe von fast 5 Zentimetern, bevor sie sich verpuppen. 

Merkmale und Verhaltensweisen der Kohlweißlingsraupen ähneln sich über die optischen Unterschiede hinweg jedoch sehr:

  • Beide Arten fressen bevorzugt Kohlgewächse - und das in rasender Geschwindigkeit! 
  • Während ihrer 3-4 Wochen als Raupen können substanzielle Mengen der Nutzpflanze vernichtet werden, was immer wieder zum Ausfall ganzer Ernten führt. 

Es ist daher wichtig, die Raupen des Kohlweißlings frühzeitig und konsequent zu bekämpfen, um Ernteausfälle im Gemüsegarten zu vermeiden. Heimische Vögel fressen die Raupen meist nur in geringen Mengen, da diese Schreckstoffe enthalten und für sie unangenehm schmecken. Hat sich der Schädling erst einmal im Beet ausgebreitet, ist eine gezielte Behandlung oft der einzig wirksame Weg. Glücklicherweise bietet XenTari Raupenfrei hier die Möglichkeit einer biologischen Bekämpfungauf Basis eines natürlichen Wirkstoffs, nützlingsschonend und nicht bienengefährlich!

Grüne Raupe des Kohlweißlings auf einem gezackten grünen Blatt
Raupe des Kohlweißlings mit gelb-schwarzem Muster auf einem angefressenen grünen Blatt

3. Bekämpfung

3.1 Effektive Methoden zur Bekämpfung des Kohlweißlings

Ein belebter Garten ist für viele Gärtner eine große Freude: Blüten blühen, Bienen summen und Nützlinge sind unterwegs.

Der Kohlweißling sorgt im Gemüsegatren jedoch schnell für Ernüchterung, da seine Raupen massive Schäden an Kohlgewächsen anrichten. Eine gezielte Bekämpfung ist daher für den Erhalt einer ertragreichen Ernte oft unerlässlich – so schwer es beim Anblick der hübschen weißen Falter auch fallen mag.

Gezielter Pflanzenschutz statt breit wirkender Alternativen
Viele Gärtner wenden sich bewusst von chemisch-synthetischen Insektiziden ab und suchen nach pflanzen- und nützlingsschonenden Lösungen. Biologische Alternativen gewinnen daher zu Recht an Bedeutung und überzeugen mit hervorragenden Ergebnissen!

Xentari ist eine effektive Lösung zur biologischen Bekämpfung von Kohlweißlingsraupen im Garten. Das Mittel basiert auf einem natürlich vorkommenden Bodenbakterium und wirkt gezielt in zwei Schritten:

  1. Das Spritzmittel wird von den Raupen beim Blattfraß aufgenommen und greift ihren Verdauungstrakt an, was zu einem raschen und anhaltenden Fraßstopp führt. 
  2. Einige Tage darauf sterben die Raupen ab und die Kohlweißlingspopulation wird aktiv eingedämmt. 

XenTari Raupenfrei schont bei korrekter Anwendung wichtige Nützlinge, ist nicht bienengefährlich und wirkt gezielt auf freifressende Schmetterlingsraupen, die den Spritzbelag aufnehmen. Auch für die Anwendung an Kohlgewächsen und anderem Gemüse ist XenTari geeignet. Das biologische Mittel wird so zum effektiven Helfer im Landbau und unterstützt den Erhalt der biologischen Vielfalt in Ihrem Garten.

3.2 Hausmittel im Einsatz gegen Kohlweißlingsraupen

Hat sich erstmal ein Befall etabliert, fragen sich viele Betroffene: Kann ich den Kohlweißlingbefall mit Hausmitteln behandeln? Leider fallen die Erfolgsaussichten hier eher eingeschränkt positiv aus. Natürliche Hausmittel zur Abwehr von Kohlweißlingsraupen sind der schlichten Zahl der Raupen häufig einfach nicht gewachsen. Wir erklären, warum:

  • Das Absammeln der Schädlingsraupen kann es selten mit der schieren Menge aufnehmen. Ein einzelnes Weibchen legt mehrere hundert Eier, und die Raupen sind häufig erst dann gut zu erkennen, wenn sie bereits eine gewisse Größe erreicht haben - und damit auch einen gewissen Schaden angerichtet haben. 
  • Das Gießen mit Wermutbrühe oder Tomatenjauche soll der Abschreckung von Schmetterlingsweibchen vor der Eiablage dienen. Diese Hausmittel sind jedoch nur bedingt wirksam, denn das Weibchen wird sich, sollte die Jauche wirklich abschreckend genug sein, einfach anderen Nistplätzen bedienen. Weiter wachsen wird die Schädlingspopulation dann dennoch, und je mehr Raupen zu verpflegen sind, desto größer wird das Risiko auch wieder für die beliebten Kreuzblütler.

Die Effizienz von Hausmitteln gegen Kohlweißlingsraupen beschränkt sich also in der Regel darauf, einem Einzug des Kohlweißlings in den eigenen Garten in gewissem Maß entgegenzuwirken. Hat sich der Schädling aber erst einmal angesiedelt, dann braucht es häufig eine effektive, professionelle Bekämpfung, um den Übeltäter wieder loszuwerden:

Hier eignen sich beispielsweise biologische Spritzmittel wie XenTari, die gezielt gegen freifressende Schmetterlingsraupen eingesetzt werden können und bei korrekter Anwendung wichtige Nützlinge schonen. Eine pflanzen- und nützlingsschonende Behandlung ist also auch bei starkem Kohlweißlingsbefall möglich.

4. Fazit

Schmetterling ist nicht gleich Schmetterling!

Kohlweißlinge, egal ob Groß oder Klein, sind eine echte Bedrohung für den heimischen Garten. Nutzpflanzen wie Kohlgewächse stehen ganz oben auf der Liste für die hungrigen Raupen, weshalb zum Erhalt der Ernte ein schnelles und umfassendes Handeln gefragt ist. 

Aber bedeutet “umfassend” auch gleich “aggressiv”? 
Um unsere Gärten und Gemüsebeete zu schützen, steht glücklicherweise eine pflanzenschonende und effektive Lösung auf biologischer Basis bereit! Damit werden der Kohlweißling und seine gierigen Raupen gestoppt – ganz ohne den Einsatz chemisch-synthetischer Insektizide.

Unsere Empfehlung gegen Kohlweißlinge:
Xentari setzt genau da an, wo der Schaden entsteht: Das biologische Spritzmittel wirkt gezielt über den Blattfraß der freifressenden Schmetterlingsraupen. Da Bienen, Schwebfliegen und andere Nützlinge diese Pflanzenteile nicht fressen, bleiben sie von der Wirkung unberührt.